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Letzter Notruf für Yasuní - Bitte schnell weiter verbreiten!

Hier der Aufruf des Yasuní-Bündnis "Yasuní helfen - LETZTER NOTAUFRUF" als pdf. zum Weiterverbreiten!

Das Yasuní Bündnis Deutschland hat bis Ende 2013 Geld gesammelt, um damit ein Zeichen zu setzen, dass es der Zivilgesellschaft in unserem Lande ernst ist, den Regenwald – das ITT-Feld im Yasuní- Nationalpark davor zu bewahren, dass er durch Ölförderung vergiftet und dieses besonders artenreiche Gebiet Amazoniens zerstört wird. Unser Ziel war, damit auch die Indigenen und Umweltschützer Ecuadors, die sich statt der Rohstoffförderung ein Leben in Einklang mit den letzten intakten Regenwäldern ihres Kontinents wünschen, zu unterstützen.

Der ecuadorianischen Präsident Correa hat jedoch, aufgrund der geringen finanziellen internationalen Zusagen für den Schutz Yasunís, das weltweit einmalige Projekt im Sommer 2013 als für gescheitert erklärt und den UNDP-Fonds seitens Ecuadors für aufgelöst erklärt. Nun soll also gegen den Widerstand vieler Menschen im ITT-Block im Yasuní-Nationalpark Erdöl gefördert werden. Die noch junge Yasunidos Initiative Ecuadors hat sich deshalb in 2013 entschlossen, Unterschriften für ein Referendum zu sammeln, um alle Menschen im Land zu befragen, um Yasuni vor der Erdölförderung noch zu retten und führt diese Aktion noch bis Ende März 2014 durch. Wir wollen dies unterstützen!

Bis zum Ende November 2013 wurden auf unser Yasuní-Bündnis-Konto 13.026,25 € aufgezahlt. Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender und Spendergruppen dafür, dass wir damit Zeichen setzen konnten, dass die Zivilgesellschaft Deutschland im Gegensatz zu dem ehemaligen Entwicklungsminister Niebel sehr wohl dafür war, einen gerechten finanziellen Ausgleich für die Nichtförderung von Erdöl für einen der Hotspots der Artenvielfalt und des Klimaschutzes zu zahlen, um damit zum Beispiel den Regenwaldschutz, den Aufbau regenerativer Energien, der Förderung nachhaltiger Agrar- Umwelt- und Tourismusprojekte für die Menschen in dieser Region zu finanzieren, denn ohne Geld ist das nicht möglich! Und für ein Umdenken, dass wir hier und die Menschen dort, neue Werte brauchen wie sie im „Buen Vivir“ – dem „Guten Leben“ einer Philosophie, die in Ecuador ihre Wurzeln hat  – formuliert werden, statt immer mehr und immer schneller unser aller Lebensgrundlagen zu verzehren ohne Rücksicht auf unsere Kinder und Kindeskinder.

Nach dem vorläufigen Scheitern der weltweiten Yasuni-Initiative hat das Yasuni-Bündnis Deutschland – repräsentiert durch die Organisationen, die sich dem Bündnis angehören, beschlossen, Yasunidos zu unterstützen. Mit Yasunidos helfen wir denjenigen in Ecuador, deren Ziel es ist, die Yasuni-Idee zu retten und den Regenwald im Yasuni-Nationalpark vor der Erdölförderung zu bewahren.

Die Vertreter des UNDP Fonds der Vereinten Nationen haben dem Yasuni-Bündnis Deutschland eine Rückzahlung der bereits eingezahlten Gelder zugesagt. Dieses Geld soll dann dem Schutz des Regenwaldes und Projekten zum Waldschutz in Ecuador zugute kommen und denjenigen, die sich vor Ort dafür einsetzen.  Wir werden darüber informieren!

Wir sammeln aber parallel und unabhängig davon AB SOFORT für die Yasunidos-Initiative Ecuadors Geld. Dieses Geld wird jetzt auf dem Konto des Klimabündnis europäischer Städte mit den Völkern Amazoniens ab sofort gesammelt:

Yasuní – too big to fail!

Klima-Bündnis
GLS Gemeinschaftsbank eG
IBAN: DE73430609678038409001
BIC: GENODEM1GLS
Spendenzweck: Yasunidos

Wir bitten darum, diesen Aufruf schnell zu verbreiten!! Es eilt und es bleibt Yasunidos nur noch sehr kurze Zeit!!!