Unser Netzwerk

Besucher

467906

Der UNO Treuhandfonds für Yasuní

Die UNO hat einen internationalen Treuhandfonds eingerichtet, auf den die Weltgemeinschaft Geld einzahlen kann, um den Vorschlag in die Tat umzusetzen.

Einige Länder haben in diesen Fonds bereits eingezahlt; Deutschland noch nicht, denn trotz eines Bundestagsbeschlusses vom 25.06.2008 hat das Entwicklungsministerium im Herbst 2010 Ecuador gegenüber Ablehnung signalisiert. Dadurch hat sich die Situation zugespitzt lassen, denn viele Länder schauen auf Deutschland! Eine Ablehnung Deutschland hätte fatale Folgen. Deshalb ist jetzt Eile geboten, um Zeichen für eine weltweite Wende zu setzen!

Und es ist nicht nur die jetzige Regierung Ecuadors, die sich an uns wendet: Die Zivilgesellschaft Ecuadors, die indigenen Völker, die Bürgerinnen und Bürger des Landes, die Naturschutz- und Menschenrechtsorganisationen bitten die Weltgemeinschaft um Unterstützung, dem Vorschlag ihres Präsidenten Correa zu folgen! Laut Angaben der UNDP (UNO Entwicklungsprogramm) unterstützen 78 Prozent der Bürger Ecuadors die Yasuní-ITT-Initiative!

Alle eingezahlten Gelder sind zweckgebunden: Der Yasuní-Fonds des UNDP stellt Mittel ausschließlich zur Erreichung folgender fünf Ziele bereit, die sich mit den Zielen des Nationalen Entwicklungsplans Ecuadors decken:

  1. Ein Abholzungsstopp des Regenwaldes, den Erhalt der dortigen Ökosysteme und des Lebensraums der ansässigen Huaorani-Stämme
  2. Die Wiederaufforstung und Regeneration von 100.000 Hektar Waldfläche, die von kleinen und mittelgroßen Eigentümern gehalten werden. Dieses Programm beinhaltet Bewässerungsprojekte.
  3. Den Ausbau von erneuerbaren Energien, der einerseits den Bau von Kraftwerken beinhaltet zur Nutzung folgender umweltfreundlicher Energieträger: Geothermie, Wasserkraft, Gezeiten, Windkraft, Solar und Biomasse. Andererseits soll die Energieeffizienz im wirtschaftlichen und privaten Sektor erhöht werden.
  4. Die Förderung sozialer Entwicklung in den betroffenen Gebieten: Programme für mehr  Bildung und Gesundheit stehen auf dem Plan sowie Maßnahmen zur Schaffung von nachhaltigen Arbeitsplätzen, z.B. im Bereich Ökotourismus und Landwirtschaft.
  5. Die Stärkung von Forschung, Wissenschaft und Technologie, u.a. zur Ermöglichung eines Wandels in der Energiematrix.